Kaiserin-Friedrich-Haus

Symposium / Programm
26.03.2019

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"Gesundheitsdatenschutz“    

 

Einleitung und Moderation
Ulrich Wenner

Datenschutz im Gesundheitswesen
Jürgen Kühling

Anwendung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK)
Alexander Beyer

Haftungsrechtliche Fragen bei der Anwendung telemedizinischer Verfahren
Christian Katzenmeier

Praktische Anwendungsprobleme im Gesundheitsdatenschutz
Thilo Weichert

Datenschutzrechtliche Fragen
-aus Sicht der Krankenkassen

  Maureen Wobbe

-aus Sicht der KBV
Jürgen Schröder

Datenschutz und Telemedizin
Carsten Dochow

 

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens entwickelt sich immer schneller. Der Begriff E-Health umfasst jedes Jahr mehr Ideen und Innovationen, denn die digitalen Technologien versprechen neue Möglichkeiten und einfache Lösungen bei der Behandlung von Patienten. Das Tempo dieser Entwicklung mit eGK, ePA, Telemedizin und Gesundheits-Apps wird künftig noch weiter zunehmen. Schließlich steht Deutschland in der Kritik, bei der Digitalisierung im internationalen Vergleich hinterher zu hinken.
Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Akteure im Gesundheitswesen bei der Nutzung besonders sensibler Daten zum Gesundheitszustand von Patienten. Eine Vielzahl spezialgesetzlicher Datenschutzvorgaben wie Informationspflichten, Formerfordernisse und Dokumentationspflichten sind einzuhalten. Dies gilt erst recht seit dem Inkrafttreten der Europäischen Datenschutzgrundverordnung 2018.
Das Frühjahrssymposium am 26. März 2019 widmet sich der Frage, ob es mit den derzeitigen Regelungen zum Gesundheitsdatenschutz gelingen kann, einerseits das Potenzial von E-Health auszuschöpfen und andererseits die sensiblen Daten der Patienten in praktikabler und effektiver Weise zu schützen.